Rückblick auf die Altenpflegemesse 2026 – Drei Tage voller Begegnungen, Aufklärung und echter Nähe
- 28. Apr.
- 2 Min. Lesezeit

Vom 21. bis 23. April 2026 durften wir mit Inklusiv Intim erstmals auf der Altenpflegemesse in Essen vertreten sein und was für ein Auftakt das war. Drei Tage lang standen wir im intensiven Austausch mit Pflegekräften, Leitungen, Angehörigen und Fachbesucher*innen, die eines gemeinsam hatten: den Wunsch, Sexualität im Alter endlich offen, würdevoll und professionell mitzudenken.
Der EXPRESS berichtete bereits darüber, wie groß das Interesse war und wie sehr unser Stand für Aufmerksamkeit sorgte. Tatsächlich wurden wir regelrecht überrannt – ein starkes Zeichen dafür, wie dringend dieses Thema in der Pflege gebraucht wird.
Ein starkes Team für sexuelle Selbstbestimmung

Für den BesD e.V. waren Thomas Äffner und Lina Culetto vor Ort, beide erfahren in Sexualassistenz und engagiert in der politischen Aufklärungsarbeit. Für die GSSG – Gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit war Harriet Langanke präsent, die seit Jahren bundesweit für sexuelle Gesundheit und Inklusion wirkt. Und ich selbst, war als Unternehmerin, Sexualassistentin und Projektleitung von Inklusiv Intim dabei.

Gemeinsam haben wir gezeigt, wie professionelle Sexualassistenz, Beratung und Fortbildung in der Pflegepraxis aussehen können – nahbar, fachlich fundiert und immer mit dem Fokus auf Würde und Selbstbestimmung.
Warum unser Thema so wichtig ist
Viele Besucherinnen erzählten uns, dass Sexualität in Einrichtungen noch immer tabuisiert wird. Gleichzeitig wurde deutlich, wie groß der Bedarf ist – bei Bewohnerinnen, Angehörigen und Fachpersonal. Der EXPRESS‑Artikel beschreibt eindrücklich, wie Menschen mit Behinderung oder Pflegebedarf über ihre Wünsche sprechen und wie wichtig Vertrauen, Respekt und professionelle Begleitung sind.
Genau dafür stehen wir:
für Aufklärung ohne Scham,
für Fachwissen statt Unsicherheit,
für Selbstbestimmung statt Tabuisierung.
Dankbarkeit für drei besondere Messetage
Ich bin zutiefst dankbar für die vielen Gespräche, das Vertrauen und die Offenheit, die uns entgegengebracht wurden. Diese Messe hat gezeigt, dass wir gemeinsam etwas bewegen können – wenn wir mutig sind, hinschauen und Sexualität als Teil von Lebensqualität anerkennen.
Ausblick: Pflegefortbildung des Westens – Wir kommen wieder
Besonders freue ich mich darauf, am 11. Juni 2026 auf dem Kongress von Prof. Großkopf (Pflegefortbildung des Westens) vertreten zu sein. Begleitet werde ich dort von Lina Culetto, Sexualassistentin aus Freiburg, die mit ihrer warmen, professionellen Art eine wertvolle Ergänzung unseres Teams ist.
Wir werden auch dort zeigen, wie Sexualität, Nähe und Würde in der Pflege zusammengedacht werden können – praxisnah, inklusiv und mit klaren Impulsen für die Zukunft.


















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