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🔥 Das Tabu: Sex als heimlicher Motor der Gesellschaft


Sexualität ist überall sichtbar und gleichzeitig unsichtbar. Diese paradoxe Spannung erzeugt:




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Sexualität ist überall sichtbar und gleichzeitig unsichtbar. Diese paradoxe Spannung erzeugt:

• Scham und Unsicherheit

• moralische Bewertungen

• fehlende Aufklärung

• Stigmatisierung von Sexarbeit

• Unsichtbarkeit der Bedürfnisse vulnerabler Gruppen


Sex wird konsumiert, aber nicht verstanden. Er wird vermarktet, aber nicht besprochen. Und genau in diesem Spannungsfeld entstehen gesellschaftliche Normen, die Menschen einschränken statt sie zu unterstützen.

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💥 Gesellschaftlicher Druck: Wer definiert, was „normal“ ist?


Gesellschaftlicher Druck entsteht dort, wo Normen wichtiger werden als Menschen. Viele Vorstellungen über Sexualität sind nicht selbst erlebt, sondern übernommen.


• „Sexarbeit ist unmoralisch.“

• „Sexualität ist privat, aber bitte normgerecht.“

• „Menschen mit Behinderung haben keine Sexualität.“

• „Professionelle sexuelle Unterstützung ist gefährlich.“


Diese Narrative sind nicht nur falsch, sondern verletzend. Sie verhindern Selbstbestimmung und erschweren den Zugang zu sexueller Bildung, Unterstützung und professionellen Dienstleistungen.


♿ Wenn Sexualität zur Hürde wird: Die besondere Schwierigkeit für Menschen mit Behinderung


Für Menschen mit Behinderung ist Sexualität oft nicht nur tabuisiert, sondern regelrecht blockiert. Nicht durch ihre Körper, sondern durch gesellschaftliche Strukturen.


Die größten Barrieren sind sozial, nicht körperlich!


• Entsexualisierung: Menschen mit Behinderung werden oft als „geschlechtslos“ wahrgenommen.

• Abhängigkeit: Intime Wünsche müssen gegenüber Betreuungspersonen geäußert werden, die Macht über den Alltag haben.

• Fehlende Privatsphäre: In Wohneinrichtungen oder Pflegeumgebungen ist Rückzug kaum möglich.

• Mangelnde Aufklärung: Sexualpädagogische Angebote sind selten inklusiv oder barrierefrei.

• Tabuisierung: Bedürfnisse werden ignoriert oder als „problematisch“ eingestuft.

• Erschwerter Zugang zu Sexarbeit: Unsicherheit, Vorurteile und rechtliche Grauzonen verhindern Unterstützung.


Das Ergebnis: Viele Menschen mit Behinderung haben keinen Zugang zu selbstbestimmter Sexualität, obwohl sie dieselben Bedürfnisse und Rechte haben wie alle anderen.


❤️ Warum sexarbeitsfreundliche Strukturen so wichtig sind


Sexarbeitsfreundlichkeit bedeutet nicht, Sexarbeit unkritisch zu feiern. Es bedeutet:


• Menschenrechte anzuerkennen

• Arbeitsbedingungen zu verbessern

• Sexarbeitende als Fachkräfte ernst zu nehmen

• Klient*innen nicht zu pathologisieren

• Scham durch Aufklärung zu ersetzen


Für Menschen mit Behinderung bedeutet es darüber hinaus:


• Zugang zu Nähe, Intimität und sexueller Erfahrung

• Unterstützung bei der eigenen Identitätsentwicklung

• Selbstbestimmung trotz körperlicher oder kognitiver Einschränkungen

• Würde und Lebensqualität


Professionelle sexuelle Unterstützung schließt eine Lücke, die durch Tabus, fehlende Inklusion und strukturelle Barrieren entstanden ist. Sie ist ein legitimer, wertvoller Teil inklusiver Care-Arbeit.



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Workshop 26.03.26 in Leiwen
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🌱 Ein wichtiger Schritt: Mein Workshop am 26.03.2026 in Leiwen


Um genau diese Themen sichtbar zu machen und Fachkräfte, Angehörige und Interessierte zu stärken, gebe ich am 26. März 2026 einen Workshop im Hotel Weiß in Leiwen.


Dort geht es um:


• sexuelle Selbstbestimmung in der Pflege

• professionelle sexuelle Unterstützung

• Umgang mit Scham, Tabus und institutionellen Barrieren

• praktische Tools für Einrichtungen und Fachkräfte

• rechtliche Orientierung und sichere Rahmenbedingungen





Inklusion-Selbstbestimmung-Pflege -Menschenrechte

🤝 Gemeinsam stark: Das Projekt mit der GS:SG Stiftung

Ein weiterer Meilenstein ist mein gemeinsames Projekt mit der GS:SG Stiftung, das sich dafür einsetzt, sexuelle Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung strukturell zu verankern.


Das Projekt verfolgt das Ziel


• inklusive Sexualität als festen Bestandteil von Teilhabe zu etablieren

• Einrichtungen zu sensibilisieren und zu qualifizieren

• Sexualassistenz und Sexarbeit als legitime Unterstützungsform sichtbar zu machen

• Menschen mit Behinderung echte Wahlmöglichkeiten zu eröffnen

• gesellschaftliche Tabus durch


Aufklärung und Begegnung abzubauen

Dieses Projekt zeigt, wie kraftvoll Kooperationen sein können, wenn sie auf Augenhöhe, Respekt und echter Inklusion basieren.

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🌍 Der Weg zu einer sexarbeitsfreundlichen Gesellschaft


Eine Gesellschaft, die Sexualität ernst nimmt, braucht!


✔ Offene Gespräche statt Schweigen

Sexualität gehört in Schulen, Pflegeeinrichtungen, Familien und Politik.

✔ Entstigmatisierung durch Bildung

Wissen schützt. Vorurteilsfreie Aufklärung schafft Respekt.

✔ Rechtliche und soziale Sicherheit

Sexarbeitende brauchen Schutz, nicht Kontrolle. Rechte, nicht Misstrauen.

✔ Sichtbarkeit und Anerkennung

Sexarbeit ist Arbeit.

Sexualassistenz ist Teil inklusiver Versorgung.

✔ Solidarität statt moralischer Überheblichkeit


Wer Sexarbeit verurteilt, schützt niemanden! Er schadet denjenigen, die ohnehin am meisten Druck erleben.


✨ Fazit: Inklusion bedeutet auch sexuelle Inklusion


Solange Sexualität tabuisiert bleibt, bleiben Menschen mit Behinderung doppelt ausgeschlossen.

Solange Sexarbeit stigmatisiert wird, bleibt vielen der Zugang verwehrt, die sie am dringendsten brauchen.

Und solange die Gesellschaft vorgibt, was „normal“ ist, verhindert sie echte Selbstbestimmung.

Eine sexarbeitsfreundliche Gesellschaft ist eine, die alle Menschen sieht – mit ihren Bedürfnissen, Grenzen, Wünschen und Rechten.

Sie ist nicht radikal. Sie ist menschlich, realistisch und gerecht.


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