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REHACARE 2026: Inklusive Intimität sichtbar machen – Begegnungen, Wissen und neue Perspektiven

vor 1 Tag
4 Min. Lesezeit
zeigt Rehacare Datum Ort
Rehacare 2026

Vom 23. bis 26. September 2026 bin ich gemeinsam mit der GSSG‑Stiftung auf der REHACARE in Düsseldorf vertreten.

Die Messe ist einer der wichtigsten internationalen Treffpunkte für Rehabilitation, Inklusion, Pflege und soziale Teilhabe.

In diesem Jahr bringen wir ein Thema auf die Bühne, das oft übersehen wird – und gleichzeitig zu den grundlegendsten menschlichen Bedürfnissen gehört: Intimität, Nähe, Sexualität und Selbstbestimmung.


Mit unserem Inklusiv‑Intim‑Stand (Halle 1, Stand 1F40) schaffen wir einen Raum, in dem Fragen gestellt werden dürfen, Unsicherheiten Platz haben und neue Perspektiven entstehen können. Ein Raum, der Mut macht. Ein Raum, der Menschen verbindet. Ein Raum, der zeigt, dass Sexualität und Nähe auch im Kontext von Behinderung, Pflege und Assistenz selbstverständlich sein dürfen.


Inklusiv Intim – ein gemeinsames Projekt, das Haltung zeigt

Inklusiv Intim
Inklusiv Intim

Ein zentraler Bestandteil unserer Messepräsenz ist das Projekt Inklusiv Intim, das ich gemeinsam mit der GSSG‑Stiftung ins Leben gerufen habe. Inklusiv Intim steht für eine klare Haltung: Dass Intimität kein Luxus ist. Dass Nähe kein Privileg sein darf. Dass Sexualität ein Teil von Teilhabe ist.


Mit dem Projekt schaffen wir einen Raum, in dem Menschen mit unterschiedlichen Körpern, Bedürfnissen und Lebensrealitäten willkommen sind. Ein Raum, der nicht bewertet, sondern versteht. Ein Raum, der zeigt, dass Selbstbestimmung auch im Bereich der Sexualität möglich und wichtig ist.


Auf der REHACARE machen wir diese Haltung sichtbar – durch Gespräche, durch Austausch, durch fachliche Impulse und durch die Menschen, die sich mit uns gemeinsam für eine inklusivere Sexualkultur einsetzen.


Ein Stand voller Begegnungen – und voller Inhalte


In diesem Jahr bringe ich besonders viel mit: ✨ Mein neues Buch „Nicole – die Frau hinter dem Vorurteil“, das ab dem 19.09 direkt bei mir erhältlich ist. ✨ Das CRDL, ein innovatives Instrument, das Berührung hörbar macht und Nähe auf eine völlig neue Weise erfahrbar werden lässt. ✨ Materialien, Impulse und Gesprächsangebote, die Menschen unterstützen, ihre eigene Intimität und Selbstbestimmung besser zu verstehen und zu leben. ✨ Inklusiv Intim als gemeinsames Projekt der GSSG‑Stiftung und mir – mit klarer Botschaft und echter Wirkung.

Unser Stand ist während der gesamten Messe besetzt – und zusätzlich bieten wir täglich kleine Veranstaltungen und Sprechstunden an, die Besucher*innen einladen, sich zu informieren, Fragen zu stellen und neue Impulse mitzunehmen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.


Warum wir über inklusive Intimität sprechen

Sexualität ist ein Teil des Menschseins. Doch gerade Menschen mit Einschränkungen stoßen auf Barrieren: – fehlende Aufklärung – Unsicherheiten im Umfeld – Tabus und Scham – mangelnde Unterstützung – fehlende Angebote

Mit unseren Sprechstunden möchten wir diese Barrieren abbauen. Wir möchten informieren, zuhören, begleiten und gemeinsam Wege finden, wie Nähe und Sexualität inklusiver gedacht und gelebt werden können.

Dabei geht es nicht nur um Sexualität im engeren Sinne, sondern auch um Körperwissen, Selbstbestimmung, Grenzen, Bedürfnisse, Pflege, Assistenz und die Frage: Wie kann Intimität für alle Menschen möglich sein?


Unsere Sprechzeiten auf der REHACARE 2026


Mittwoch, 23. September 2026

11:00 Uhr – Was heißt „Inklusive Sexarbeit“?   Sexarbeiterin Nicole Schulze stellt das Projekt Inklusiv Intim vor.

14:00 Uhr – Sex mit Einschränkungen?   Sexarbeiterin beantwortet Fragen der Messegäste.


Donnerstag, 24. September 2026

11:00 Uhr – Supportive Sexwork – WTF?!   Sexualberaterin Tanja Hoyer erläutert neue Ansätze für sexuelle Selbstbestimmung.

14:00 Uhr – Lust auf Leben und Intimität?!   Kundin Hannah Long und Sexarbeiter Thomas Affner sprechen über Mut zur Nähe.


Freitag, 25. September 2026

11:00 Uhr – Wieviel Schutz? Wieviel Freiheit?   Angehörige Melanie Bialonows gibt Einblicke in begleitete Selbstbestimmung.

16:00 Uhr – Lustvolle Po‑tentiale intimer Regionen?   Proktologin Caterina Schulte‑Eversum eröffnet Perspektiven jenseits von Funktion und Pflege.


Samstag, 26. September 2026

11:00 Uhr – Unter Männern?   Sexarbeiter informiert über Dienstleistungen für Männer.

14:00 Uhr – Proseduc: Schutz und Lust dank sexueller Bildung?   Sexualwissenschaftlerin Harriet Langanke stellt Konzepte einer inklusiven Sexualkultur vor.


Das CRDL – Nähe hörbar machen

CRDL
CRDL

Ein besonderes Highlight an unserem Stand ist CRDL. Dieses innovative Instrument übersetzt Berührung in Klang. Es schafft eine völlig neue Form der Begegnung – besonders für Menschen, die Nähe oft nur eingeschränkt erleben können.

Das CRDL ermöglicht: – nonverbale Kommunikation – emotionale Verbindung – spielerische Interaktion – Berührung ohne Überforderung – ein neues Verständnis von Nähe


Viele Besucher*innen erleben damit zum ersten Mal, wie kraftvoll und heilsam Berührung sein kann – unabhängig von Einschränkungen, Pflegebedarf oder Kommunikationsbarrieren.


Mein Buch: „Nicole – die Frau hinter dem Vorurteil“

Nicole die Frau hinter dem Vorurteil
Nicole die Frau hinter dem Vorurteil

Ich freue mich besonders, mein neues Buch mitzubringen. Es erzählt meinen Weg – ehrlich, verletzlich, mutig und voller Wendepunkte. Es zeigt, wie Vorurteile entstehen, wie sie wirken und wie man sich davon befreien kann.


Das Buch ist ab dem 19.09 direkt bei mir erhältlich: – 16 €   – Abholung in Sehlem   – Versand möglich. Oder einfach bei Amazon bestellen.


Viele Besucher*innen nutzen die Gelegenheit, das Buch direkt mitzunehmen oder mit mir ins Gespräch zu kommen.


Ein Ort für echte Gespräche


Was uns auf der REHACARE jedes Jahr berührt, sind die Begegnungen: Menschen, die zum ersten Mal offen über ihre Bedürfnisse sprechen. Angehörige, die Orientierung suchen. Pflegekräfte, die mehr Wissen wünschen. Besucher*innen, die neugierig sind und sich trauen, Fragen zu stellen, die sonst keinen Platz finden.

Unser Stand soll ein Ort sein, an dem Nähe nicht peinlich ist, Intimität nicht tabuisiert wird und Selbstbestimmung selbstverständlich sein darf.


Wir freuen uns auf euren Besuch


Ob mit Fragen, Unsicherheiten, Erfahrungen oder einfach Interesse – jede Begegnung zählt. Ihr findet uns vom 23.–26. September 2026 in Halle 1, Stand 1F40.

Gemeinsam schaffen wir eine inklusivere, mutigere und menschlichere Sexualkultur.



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