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⭐ Sexualität in der Pflege – warum mein Gespräch im Kölner Pflegetalk ein Meilenstein war

  • vor 1 Tag
  • 3 Min. Lesezeit
Prof. Dr. Großkopf und Nicole Schulze im Gespräch
Prof. Dr. Großkopf, Nicole Schulze

⭐Manchmal öffnen sich Türen genau in dem Moment, in dem ein Thema bereit ist, größer gedacht zu werden. Für mich war das Gespräch im Kölner Pflegetalk mit

Prof. Dr. Volker Großkopf genau so ein Moment.


Nicht, weil ich zum ersten Mal über Sexualität in der Pflege gesprochen habe, das tue ich seit Jahren. Sondern weil ich gespürt habe, dass meine Arbeit, meine Haltung und meine Erfahrungen endlich dort ankommen, wo sie gebraucht werden: in der Fachwelt, in der Pflegepraxis und in der öffentlichen Wahrnehmung.


Dass die Rechtsdepesche dieses Gespräch aufgegriffen hat, zeigt mir, wie wichtig es ist, weiter laut, klar und professionell über Sexualität, Selbstbestimmung und Menschenwürde zu sprechen.

Und ja: Ich bin wirklich stolz darauf, Teil dieses Formats gewesen zu sein.


💜 Warum dieses Gespräch so bedeutend war


Sexualität im Alter und in der Pflege ist ein Thema, das noch immer viel zu oft tabuisiert wird. Dabei wissen wir alle: Sexualität endet nicht mit dem Einzug ins Pflegeheim.  


Sie ist ein Grundbedürfnis. Wie Nähe, Berührung, Zärtlichkeit und Selbstbestimmung.


Im Gespräch mit Prof. Großkopf konnte ich genau darüber sprechen:


  • warum Sexualität auch im hohen Alter relevant bleibt

  • wie Sexualassistenz professionell begleitet werden kann

  • warum Einrichtungen klare Konzepte brauchen

  • und wie wichtig es ist, Menschen nicht zu beschämen, sondern ernst zu nehmen


Dass dieses Thema in einem so seriösen, fachlich anerkannten Format Platz findet, ist ein starkes Signal. Ein Signal an Pflegekräfte, an Einrichtungen, an Angehörige – und an die Gesellschaft.


🟣 Ein Fall, der viel ausgelöst hat


Prof. Dr. Großkopf und Nicole Schulze im Gespräch
Prof.Dr. Großkopf Nicole Schulze

Im Talk habe ich auch über einen Fall gesprochen, der mich bis heute begleitet: Ein einvernehmlicher sexueller Kontakt, ein Hämatom und plötzlich ein Strafverfahren.


Die Rechtsdepesche hat diesen Fall aufgegriffen und zeigt damit, wie dringend wir:


  • mehr Wissen

  • mehr Sensibilität

  • mehr rechtliche Klarheit

  • und mehr professionelle Haltung


in Pflegeeinrichtungen brauchen.



👉 Hier geht’s zum Video: https://youtu.be/cjsl_v48_b0


🌱 Warum ich stolz bin


Ich bin stolz, weil ich dort nicht nur als Sexualassistentin gesprochen habe, sondern als Expertin, als Vorsitzende des Berufsverbands, als Stimme für Selbstbestimmung.


Ich bin stolz, weil ich merke, dass meine Arbeit Wirkung zeigt. Dass Menschen zuhören. Dass Pflegekräfte Fragen stellen. Dass Einrichtungen beginnen, umzudenken.


Und ich bin stolz, weil ich weiß: Jeder Schritt in die Öffentlichkeit macht es leichter für die Menschen, die Unterstützung brauchen – und für die, die sie leisten.


🎤 Der nächste große Schritt: 11. Juni 2026 – Pflegefortbildung des Westens, Sartory‑Säle Köln


Am 11. Juni 2026 werde ich mit einem eigenen Stand auf der Pflegefortbildung des Westens   in den Sartory‑Sälen in Köln vertreten sein.


Dieser Kongress gehört zu den wichtigsten Fachveranstaltungen für Pflegekräfte, Leitungen und Entscheider*innen in Nordrhein‑Westfalen. Dass ich dort eingeladen bin und meine Arbeit sichtbar machen darf, bedeutet mir unglaublich viel.


Ich freue mich darauf, Sexualität, Selbstbestimmung und professionelle Nähearbeit offen, fachlich und würdevoll in diesen Raum zu bringen, genau dorthin, wo sie hingehören.


Dass ich dort stehen darf und mit meiner Expertise, meiner Haltung und meiner Geschichte, erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit und echtem Stolz.


🤝 Gemeinsam weitergehen


Dieses Gespräch im Pflegetalk war kein Abschluss, sondern ein Anfang. Der Kongress am 11. Juni ist der nächste Schritt.

Ich möchte weiter aufklären, weiter sensibilisieren, weiter Brücken bauen, zwischen Pflege, Sexualität, Menschenwürde und professioneller Begleitung.


Ich freue mich über jede Person, die diesen Weg mit mir geht.

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